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Kartellamt vermutet Wettbewerbsabsprachen von Telekom mit Netzbetreibern

Das Bundeskartellamt hat gegen die Deutsche Telekom eine Untersuchung wegen möglicher Wettbewerbsabsprachen mit TV-Kabelnetzbetreibern eingeleitet. "Es ist der Verdacht aufgekommen, dass es ein Wettbewerbsverbot geben kann, dass Kabelnetzbetreiber nicht in Wettbewerb im schnellen Internetzugang mit der Deutschen Telekom treten dürfen", sagte Kartellamtspräsident Ulf Böge am Dienstag in Bonn.

dpa-afx BONN. Das Bundeskartellamt hat gegen die Deutsche Telekom eine Untersuchung wegen möglicher Wettbewerbsabsprachen mit TV-Kabelnetzbetreibern eingeleitet. "Es ist der Verdacht aufgekommen, dass es ein Wettbewerbsverbot geben kann, dass Kabelnetzbetreiber nicht in Wettbewerb im schnellen Internetzugang mit der Deutschen Telekom treten dürfen", sagte Kartellamtspräsident Ulf Böge am Dienstag in Bonn.

Zum Stand der Untersuchung machte Böge keine Angaben. Die Unternehmen seien über das Vorgehen der Behörde informiert. "Wir führen mit der Deutschen Telekom offene Gespräche", sagte Böge. Die Vereinbarung soll Teil der Veräußerung des TV-Kabelnetzes der Telekom an Finanzinvestoren gewesen sein.

Die Telekom wies die Vorwürfe zurück. "Die Verträge mit KDG sehen keine Einschränkung der Geschäftsaktivitäten vor", sagte ein Telekomsprecher. Es gebe auch keine Nebenvereinbarungen, in denen ein Verbot festgeschrieben sei./

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