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Kartellamt weist Beschwerden von Verlegern gegen Post zurück

BONN (dpa-AFX) - Das Bundeskartellamt sieht in der Verteilung vonHaushaltswerbung in Verbindung mit einem TV-Programm durch die Deutsche Post keinen Wettbewerbsverstoß zu Lasten von Zeitungen undAnzeigenblättern. Daher gebe es auch keinen Anlass zur Eröffnung eines formellenPrüfverfahrens, bestätigte eine Kartellamtssprecherin am Mittwoch in Bonn. Esgebe "keine Anhaltspunkte für eine unbillige Behinderung oder unzulässigeVerdrängungsstrategie". Das Kartellamt folgte damit nach einer Vorprüfung einerBeschwerde von Verleger- Seite nicht.

BONN (dpa-AFX) - Das Bundeskartellamt sieht in der Verteilung vonHaushaltswerbung in Verbindung mit einem TV-Programm durch die Deutsche Post keinen Wettbewerbsverstoß zu Lasten von Zeitungen undAnzeigenblättern. Daher gebe es auch keinen Anlass zur Eröffnung eines formellenPrüfverfahrens, bestätigte eine Kartellamtssprecherin am Mittwoch in Bonn. Esgebe "keine Anhaltspunkte für eine unbillige Behinderung oder unzulässigeVerdrängungsstrategie". Das Kartellamt folgte damit nach einer Vorprüfung einerBeschwerde von Verleger- Seite nicht.

Mit der Zustellung von Werbeprospekten und einem kostenlosen TV- Programmwill die Deutsche Post mit ihrem Projekt "Einkauf aktuell" im Geschäft vonZeitungen und Zeitschriften mitmischen. Der Bundesverband DeutscherZeitungsverleger (BDZV) und der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA)hatten argumentiert, die Post biete die Zustellung zu Preisen an, die bei weitemnicht Kosten deckend seien. Durch die Subventionierung werde dasBeilagengeschäft der Verlage gefährdet.

Die Post vertreibt "Einkauf aktuell" derzeit in den Ballungsräumen Hamburg,Hannover, Berlin und der Rhein-Main-Region. Sie erreicht damit nach eigenenAngaben wöchentlich bis zu 4,9 Millionen Haushalte. Weitere Verteilgebiete seienin Vorbereitung.

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