Kartellbehörden müssen noch zustimmen
Bayer verkauft Aroma-Tochter für 1,66 Milliarden

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer AG hat seine Duftstoff- und Aroma-Tochter Haarmann & Reimer für 1,66 Milliarden Euro an den Investor EQT verkauft.

HB/vwd LEVERKUSEN. Das teilte der Konzern am Mittwoch nach Abschluss des offenen Bieterwettbewerbs mit. EQT Northern Europe Private Equity Fonds plane, Haarmann & Reimer (Holzminden) mit dem derzeitigen Wettbewerber Dragoco (Holzminden) zu fusionieren.

Daraus entstehe ein Unternehmen mit rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz und 5800 Beschäftigten, hieß es. Die Bayer AG hatte Haarmann & Reimer 1954 für einen Preis von 9,4 Millionen DM (4,8 Mio Euro) gekauft. Obwohl die Duftstoff-Tochter als hochprofitabel gilt, war sie im Zuge der Neuausrichtung des Bayer-Konzerns auf die Verkaufsliste gesetzt worden. Der Verkauf muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden.

Die EQT Northern Europe Private Equity Fonds wollen den künftigen, aus Haarmann & Reimer (H&R) und Dragoco fusionierten Duft- und Aromenhersteller mittelfristig an die Börse bringen. Dies sei nötig, um das weitere Wachstum des Unternehmens zu finanzieren, sagte EQT-Partner Udo Philipp am Mittwoch vor Mitarbeitern der Dragoco Gerberding & Co AG in Holzminden. Wie das fusionierte Unternehmen in Zukunft heißen soll, steht indes noch nicht fest.

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