Kartellbehörden müssen zustimmen
Fusion von Sony und Bertelsmann offenbar perfekt

Die Ehe der beiden großen Musikkonzerne ist geschlossen. Damit entsteht der weltweit zweitgrößte Musikkonzern. Die Kartellbehörden müssen aber noch zustimmen.

HB GÜTERSLOH. Die Verträge zur Zusammenlegung der Sparten für das Tonträgergeschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen seien unterzeichnet worden, teilten die beiden Firmen gemeinsam am Freitag mit. Das neue Unternehmen wird Sony BMG heißen und zu je 50 Prozent im Besitz von Bertelsmann und Sony Corporation of America sein. Damit entsteht der weltweit zweitgrößte Musikkonzern. Dem Geschäft müssen aber noch die Kartellbehörden zustimmen.

Nicht betroffen von der Fusion seien die Musikverlage, die Auslieferung und die CD- und DVD-Produktion beider Mutterfirmen, hieß es. Ausgenommen bleibe auch das japanische Sony-Musikgeschäft SMJE. Sony BMG wird den Angaben zufolge seinen Hauptsitz in New York haben. Die beiden Unternehmen hatten bereits im vergangenen Monat angekündigt, ihre Musiksparten Sony Music und BMG fusionieren zu wollen. Mit dem Zusammenschluss können die beiden Konzerne in einer Branche, die mit sinkenden Umsätzen, Internet-Musikkopien und hartem Wettbewerb kämpft, die Kosten senken.

Bertelsmann-Chef: Musikgeschäft behält Schlüsselrolle

"Die Gründung eines gemeinsamen Musikunternehmens mit Sony ist ein Beleg für unser klares Bekenntnis zum Musikgeschäft", sagte Bertelsmann-Chef Gunter Thielen. "Das Musikgeschäft behält für Bertelsmann eine Schlüsselrolle." Andrew Lack, CEO von Sony Music Entertainment, erwartet von der geplanten Fusion einen Mehrwert für die Konsumenten weltweit. Außerdem könnte künftig besser auf die Bedürfnisse der Künstler eingegangen werden.

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