Karten tauschen statt verfallen lassen
Internet-Börse soll Ticket-Chaos lindern

Nach dem Ärger zum Auftakt der Eishockey-WM in Tschechien hat das Organisationskomitee nun einen ersten Vorschlag parat, wie die verkauften Tickets auch noch an die richtigen Adressaten gebracht werden können. Der erste Umsetzungsversuch der Idee misslang jedoch gründlich.

HB PRAG. Nach dem Ärger zum Auftakt der Eishockey-WM in Tschechien hat das Organisationskomitee nun einen ersten Vorschlag parat, wie die verkauften Tickets auch noch an die richtigen Adressaten gebracht werden können: Sie setzen auf eine Tauschbörse im Internet. Der erste Umsetzungsversuch nach der Präsentation der Idee vor dem Internationalen Eishockey-Verband (IIHF) misslang jedoch gründlich - der Internet-Server stürzte ab.

Die Eintrittskarten waren vorwiegend in Tschechien in Paketen für mehrere Spiele verkauft worden. Viele tschechische Fans nutzen ihre Tickets aber nicht, so dass die offiziell ausverkauften Arenen nicht komplett gefüllt sind. Ausländische Anhänger, die die Spiele sehen möchten, bekommen dagegen keine Billets mehr.

"Wir sind sehr unglücklich mit der Situation", erklärte IIHF-Pressesprecher Szymon Szemberg. IIHF-Präsident Rene Fasel, der sich für das Karten-Chaos bereits entschuldigte, versprach für die Zwischenrunde eine Lösung. Da aber auch fast alle Spiele der zweiten WM-Phase ausverkauft sind, könnte nur ein Tausch oder Weiterverkauf der Tickets das Problem lösen. "Wir hoffen, dass es für die Zwischenrunde funktioniert", sagte Szemberg.

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