Katastrophen und Unfälle 2002
71 Tote bei Flugzeugkatastrophe am Bodensee

Der Zusammenstoß einer russischen Tupolew und einer Boeing reißt am 1. Juli am Bodensee 71 Menschen in den Tod. Bei dem Crash bei Überlingen (Baden-Württemberg) sterben überwiegend Schulkinder aus Ufa in der russischen Teilrepublik Baschkirien.

HB/dpa HAMBURG. Die Trümmer der Unglücksmaschinen sind am Ufer in einem Gebiet von 25 Quadratkilometern verstreut. Erst nach sechs Tagen gelingt es den Einsatzkräften, die letzten Absturzopfer zu finden und zu bergen. Wie durch eine Wunder wird am Boden niemand verletzt.

Schnell steht die Schweizer Flugüberwachung skyguide, die auch Teile des süddeutschen Luftraums überwacht, in der Kritik. Kurz vor dem Zusammenprall beider Maschinen soll der Fluglotse trotz funktionierender Warnsysteme in den Flugzeugen missverständliche Anweisungen gegeben haben. Nach der Katastrophe wird schnell der Ruf nach Schadenersatz in Millionenhöhe laut. Den genauen Hergang des Unglücks prüft die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Ein Bericht soll frühestens Mitte 2003 vorgestellt werden.

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