Katastrophenalarm wegen Waldbränden im Moskauer Umland
Brandherde nebeln Moskau ein

Wegen Wald- und Moorbränden im Umland der russischen Hauptstadt Moskau haben die Behörden am Dienstag in zahlreichen Landkreisen Katastrophenalarm ausgerufen.

HB/dpa MOSKAU. Auch in der Zehn-Millionen-Metropole verfinsterte der Rauch, gemischt mit Industrie- und Autoabgasen, erneut die Luft. Die Zahl der Brandherde bei Moskau sei allein am Dienstag um 38 auf 147 gestiegen, meldete die Agentur Itar-Tass.

Der Gouverneur des Gebietes Moskau, Boris Gromow, verhängte über 22 von 35 Landkreisen der Region den Ausnahmezustand. Der Zugang zu Wäldern wurde eingeschränkt, die Jagd wurde verboten. Die Feuer würden meist durch den "menschlichen Faktor", durch fahrlässige Brandstiftung verursacht, erklärten die Behörden.

Bereits Ende Juli hatten Feuer in Wäldern und Mooren die russische Hauptstadt eingenebelt, bevor Regen und kühleres Wetter den Smog auflösten und die Brandbekämpfung erleichterten. In den ersten Septembertagen kamen wieder hochsommerliche Temperaturen auf, so dass die Zahl der Brände wieder zunahm.

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