Katastrophendienste rechnen für Wochenende mit neuen Bränden
Australien: Fünf Jugendliche wegen Brandstiftung festgenommen

Die australische Polizei hat fünf Jugendliche festgenommen, die im Südosten des Landes Feuer gelegt haben sollen. "Wenn uns stichhaltige Beweise vorliegen, dann kommen sie direkt auf die Anklagebank", sagte Chefermittler John Laycock am Freitag. Die australische Polizei hatte am Donnerstag angekündigt, eine Sonderkommission einzusetzen und Brandstifter hart zu bestrafen.

afp SYDNEY. Sie geht davon aus, dass die meisten der in den vergangenen Tagen wütenden Buschfeuer im Land absichtlich entfacht worden sind. Die jetzt bei Sydney und in Canberra Ertappten sind nach Angaben der Polizei aber vermutlich nicht für die bisherige Serie von Bränden verantwortlich.

Im Süden der Metropole Sydney nahm die Polizei drei 15-Jährige fest, die dabei beobachtet worden seien, wie sie drei kleinere Brände legten. Das Feuer habe schnell wieder gelöscht werden können. Im Westen der Stadt wurde ein 20-Jähriger dabei ertappt, wie er an einer Eisenbahnlinie Feuer legen wollte. In der Hauptstadt Canberra wurde ein Passant auf einen 19-Jährigen aufmerksam, der weniger als einen Kilometer vom Parlament entfernt einen Brand habe legen wollen. Auf Brandstiftung steht in Australien eine Haftstrafe von bis zu 14 Jahren.

In Australien wüten seit Weihnachten die schwersten Buschbrände seit sieben Jahren. Am Freitag brannten weiter mehr als hundert Feuer rund um Sydney. Die kühleren Temperaturen halfen der Feuerwehr in den Morgenstunden, die Brände einzudämmen. Für das Wochenende rechneten die Katastrophendienste aber wieder mit einer Verschlechterung der Situation. Die Meteorologen sagten steigende Temperaturen und stärkere Winde voraus.

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