Kauf von Ericsson-Sparte übt Druck aus
Infineon-Aktie weitet Verluste aus

Nach der Ankündigung über den Kauf der Mikroelektroniksparte von Ericsson durch den deutschen Chip-Hersteller Infineon haben die Infineon-Aktien am Mittwoch ihre Verluste ausgeweitet. Zeitweise fielen die Papiere um 4,44 Prozent auf 15,91 Euro.

Reuters FRANKFURT. "In dieser Marktlage wird der Deal nicht positiv aufgenommen", sagte Analyst Rüdiger Kühnle von der Baden Bank. -Württembergischen "Der Preis ist hoch, aber gerade noch vertretbar." Der Markt habe eigentlich mit einem Preis in Höhe des einfachen Umsatzes gerechnet. Diesen bezifferte Kühnle auf rund 250 Mill. ?.

Der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson wird vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung seine Mikroelektronik-Sparte an den Münchener Chiphersteller Infineon verkaufen. Der Verkaufspreis betrage 400 Mill. ? und solle in Aktien bezahlt werden, hieß es. "Eigentlich ist der Bereich Mikroelektronik für Mobiltelefone weiterhin langfristig ein Wachstumsbereich und daher gut für die Investoren", sagte Analyst Kühnle. Zudem sei es ein positiver Schritt für Infineon, um sich von der hohen Abhängigkeit des DRAM-Bereiches (Speicherchips) zu lösen.

Ein Händler sagte, aus charttechnischer Sicht sei es wichtig, dass bei der Infineon-Aktie die 16-Euro-Marke halte. Um 13.35 Uhr (MESZ) notierte das Papier bei 16,07 ? und damit 3,77 % unter dem Vortagesschluss.

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