Kaufangebot für FAG-Aktien
INA-Gruppe: Kein Arbeitsplatzabbau nach Übernahme von FAG

Die INA-Holding Schaeffler KG, Herzogenaurach, will nach der Übernahme ihres Konkurrenten FAG Kugelfischer Georg Schäfer AG, Schweinfurt, keine Arbeitsplätze abbauen. Ein Arbeitsplatzabbau ist eindeutig nicht geplant, sagte ein INA-Sprecher am Montag auf Anfrage.

vwd HERZOGENAURACH. Zwischen dem Wälzlagerhersteller FAG und dem Familienunternehmen INA gebe es nur rund eine ganz geringe Überlappung von rund zehn Prozent, erklärte er. Ziel des Übernahmeangebots an die FAG-Aktionäre sei es, im weltweiten Konsolidierungsprozess der Branche eine aktive Rolle zu spielen. "Wir ergänzen uns sehr gut und wollen unter die ersten Drei", sagte der INA-Sprecher.

FAG wollte sich zurzeit nicht zum dem Übernahmeangebot äußern. Das Unternehmen verwies darauf, im Laufe des Vormittags eine schriftliche Erklärung herauszugeben. Nach Angaben des INA-Sprechers will das Herzogenauracher Unternehmen auch nach der Übernahme ein Familienunternehmen bleiben. Für das laufende Geschäftsjahr peilt es nach seinen Worten ein Umsatzwachstum (Umsatz 2000: 4,2 Mrd Euro) über dem Marktwachstum an. Es handele sich dabei um eine höhere einstellige Wachstumszahl, sagte der Sprecher, ohne sich konkret festlegen zu wollen.

Das 1946 gegründete Unternehmen hatte am Montagmorgen verkündet, es werde ein Kaufangebot für alle FAG-Aktien unterbreiten. Geplant ist ein Barangebot von elf Euro je Aktie, das entspricht einer Prämie von rund 51 % auf den Schlusskurs der FAG im Parketthandel an der Frankfurter Wertpapierbörse vom 7. September. Die FAG-Aktien wurden daraufhin für Montag vom Handel ausgesetzt.

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