Kaum Nachfrage
Mainzer Modell schafft nicht die erhofften Arbeitsplätze

Das von der rot-grünen Bundesregierung auf das ganze Land ausgedehnte Mainzer Modell schafft nicht die erhofften Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich. Einen Monat nach der Einführung der Kombilöhne haben sich nur 24 Geringverdiener daran beteiligt.

hol DÜSSELDORF. Das sei "zu wenig", sagt Florian Gerster, der das Modell als rheinland-pfälzische Sozialminister entwickelt hat und heute Chef der Bundesanstalt für Arbeit ist. 100000 neue Arbeitsplätze erhofft sich Gerster von dem Programm, das Geringverdienern einen Zuschuss zur Sozialversicherung gewährt, damit es für sie attraktiver ist, eine Arbeit anzunehmen statt Arbeitlosen- oder Sozialhilfe zu beziehen. 43,5 Millionen Euro stehen im Bundeshaushalt für dieses Jahr dafür zur Verfügung. Ausgezahlt wurden bisher jedoch nur "ein paar Tausend Euro", schätzt die Bundesanstalt für Arbeit. Um das deutschlandweite Programm noch zu retten, arbeiten Gersters Mitarbeiter jetzt an einer Kampagne für das Modell.

Quelle: Wirtschaftswoche

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