Kaum noch Chancen auf Einzug ins Viertelfinale
Russlands Eishockey-Team zieht Protest zurück

Der russische Eishockey-Verband hat seinen Protest nach der WM-Niederlage gegen die USA zurück gezogen. Der Schiedsrichter sollte zwei Mal Torraumabseits übersehen haben.

HB BERLIN. Russland hat den Protest nach der 2:3-Niederlage bei der Eishockey-WM in Tschechien gegen die USA am Sonntagmorgen zurückgezogen. Der Rekordweltmeister hatte nach dem Spiel Einspruch gegen die Wertung eingelegt, weil der Schiedsrichter bei den letzten beiden Treffern der Amerikaner jeweils ein Torraumabseits übersehen habe.

Zu Beginn der Sitzung des Turnierdirektorats in Ostrau erklärte der russische Verbandspräsident Alexander Steblin den Protest für null und nichtig. Nach den Regeln des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) kann Torraumabseits nur vom Referee entschieden werden und nicht vom Videorichter nach Ansicht der Fernsehbilder.

Nach der Niederlage gegen die USA haben die Russen nur noch theoretische Chancen auf eine Viertelfinalteilnahme. Russland hatte nach Toren durch Dimitri Juschkewitsch (29.) und Andrej Baschkirow (35.) bei einem Gegentreffer von Dustin Brown (9.) bis zehn Minuten vor Schluss 2:1 geführt. Beim Ausgleich durch Ryan Malone (50.) und beim US-Siegtor durch Chris Drury (56.) stand nach Meinung des 23-maligen Weltmeisters ein Amerikaner im Torraum.

Umstritten war allerdings schon das 1:1 durch Juschkewitsch, als US-Goalie Ty Conklin den Puck mit dem Bein abdeckte und dann von den Russen ins Tor geschoben wurde.

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