Kaum Öl aus Saudi-Arabien
Deutsche Ölrechnung 30 Prozent gestiegen

Die deutsche Rohölrechnung ist zum Jahresanfang um mehr als 30 Prozent gestiegen. Die Einfuhren lagen im 1. Quartal 2003 mit 26,5 Millionen Tonnen lediglich 1,7 Prozent über dem Vorjahresniveau.

HB/dpa FRANKFURT. Auf Grund der deutlich gestiegenen Preise an den Weltmärkten mussten dafür aber 5,8 Mrd. Euro an die Ölländer bezahlt werden. Das waren knapp 32 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten 2002. Dies teilte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle am Mittwoch in Eschborn mit.

In den ersten drei Monaten lag der Preis für jede importierte Tonne Rohöl mit 220,16 Euro im Durchschnitt 28,7 Prozent höher als im 1. Quartal 2002. Nach dem Ende des Irak-Krieges haben Notierungen für das schwarze Gold aber nachgegeben, so dass die deutsche Ölrechnung im weiteren Jahresverlauf wieder geringer ausfallen wird.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 23 Lieferländern waren im Berichtszeitraum Russland, Norwegen, Großbritannien, Libyen und Kasachstan. Gut 32 Prozent der gesamten Bezüge stammten aus britischen und norwegischen Nordsee-Ölquellen. Aus Saudi-Arabien (Position 9) kamen lediglich 649 000 Tonnen. Der Irak (Rang 20) lieferte nur 30 000 Tonnen.

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