Kaum Umsatz aus B2B
QXL will für Ricardo weniger bezahlen

Das britische Web-Auktionshaus ist enttäuscht vom schlecht laufenden B2B-Markt bei Ricardo. Nun soll die Aktientauschquote neu ausgehandelt werden.

lip/pos/fmd HAMBURG/LONDON. Das britische Web-Auktionshaus QXL will nach Informationen des Handelsblatts deutlich weniger für das Hamburger Online-Auktionshaus Ricardo.de bezahlen als bisher bekannt. Die Aktientauschquote soll neu ausgehandelt werden. Bislang wollte QXL 42,6 Aktien für eine Ricardo-Aktie zahlen, was das Unternehmen mit rund 1 Mrd. Euro bewerten würde. Das sei nicht mehr gerechtfertigt angesichts des rasanten Kursverfalls und vor allem wegen der negativen Entwicklung des jungen B2B-Marktes (Handel unter Geschäftskunden) von Ricardo, der einen erheblichen Anteil an der Unternehmensbewertung haben soll. Auf diesem werde kaum Umsatz getätigt, bestätigte ein Ricardo-Sprecher, nannte aber keine konkreten Zahlen.

Keinen Kommentar wollte der Sprecher zu möglichen Unstimmigkeiten bei der Bewertung eines Unternehmenskaufs in der Schweiz abgeben. Ricardo hatte von den Brüdern Stefan und Michael Widmer den Online-Versteigerer Auktion 24 für geschätzte 24 Mill. DM in Aktien erworben. Grundsätzlich wolle QXL aber an der Fusion festhalten, um nicht selbst übernommen zu werden und Konkurrent Ebay in Deutschland Paroli bieten zu können, hieß es in London.

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