Kein akuter Ausbruch der Maul- und Klauenseuche
Über 50 000 Schafe in Frankreich getötet

dpa PARIS. In Frankreich sind aus Furcht vor einem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) bislang vorsorglich mehr als 50 000 Tiere getötet worden. Es habe sich fast ausschließlich um Schafe in 77 Zuchtanlagen im ganzen Land gehandelt, hieß es nach Angaben der Behörde für Nahrungsmittelkontrolle von Mittwoch in Paris. Zu einem akuten Ausbruch von MKS ist es in Frankreich bisher nicht gekommen.

Verdachtsfälle mit Symptomen der hoch ansteckenden Viruskrankheit seien in vier Departements aufgetreten, hieß es. Die Tiere seien vorsorglich getötet worden. Die Testergebnisse ergaben bislang jedoch andere banale Viruskrankheiten, deren Symptome denen der Maul- und Klauenseuche ähnlich sind.

In zehn Zuchtbetrieben seien bei Schafen Antikörper entdeckt worden, weil die Tiere mit Schafen aus Großbritannien in Kontakt gekommen seien. Sie seien ebenfalls getötet worden. Die Seuche war in Großbritannien ausgebrochen, wo die Behörden am 20. Februar erste Fälle festgestellt haben.

Die Regierung in Paris hatte drastische Maßnahmen zur Vorbeugung verhängt, darunter ein Exportverbot für Paarhufer und ein zweiwöchiges Transportverbot. Sie führten bereits dazu, dass Pferderennen abgesagt wurden, der Zoo von Vincennes bei Paris gesperrt ist und ein italienischer Zirkus mit Elefanten, Büffeln, Kängurus und Kamelen Nancy nicht verlassen kann.

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