Kein Anfangsverdacht
Staatsanwalt leitet kein Verfahren zu Kokainspuren im Bundestag ein

dpa BERLIN. Die Berliner Staatsanwaltschaft wird kein Verfahren wegen der angeblich in Toiletten des Reichstags gefundenen Kokainspuren einleiten. Dies sagte eine Sprecherin am Mittwoch der dpa. Es werde keine Ermittlungen geben, weil sich auf Grund der Berichte des Sat.1-Fernsehmagazins "Akte 2000" kein Anfangsverdacht ergeben habe.

Der Bundestag hatte der Staatsanwaltschaft vergangene Woche das Gutachten des mit der Untersuchung befassten Instituts gegeben. Die Justiz hatte seitdem geprüft, ob ein Verfahren eingeleitet werde. Das Sat.1-Magazin "Akte 2000" hatte vor gut zwei Wochen berichtet, bei Tests in den Toiletten des Reichstages sowie des Berliner Abgeordnetenhauses und an anderen Orten Spuren von Kokain gefunden zu haben.

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