Kein anhaltender Stimmungsumschwung: Dax schließt im Minus

Kein anhaltender Stimmungsumschwung
Dax schließt im Minus

Der deutsche Aktienindex hat auf den Fall der irakischen Hauptstadt Bagdad am Mittwoch nur für kurze Zeit mit Kursgewinnen reagiert. Der deutsche Leitindex drehte am Abend wieder ins Minus und schloss um 1,2 Prozent schwächer bei 2 734,10 Punkten. Der MDax stieg dagegen um 0,1 Prozent auf 2 987,95 Zähler. Der TecDax gewann 0,4 Prozent auf 368,00 Punkte.

HB/dpa FRANKFURT. Der Stimmungsumschwung nach dem Vormarsch der US-Truppen ins Zentrum der irakischen Hauptstadt Bagdad war damit bei den Standardwerten nur von kurzer Dauer. Dann blickte der Markt wieder auf die desolate Lage der Weltwirtschaft, erklärte ein Händler die Verluste.

Nach der ersten Euphorie blicke der Markt nun wieder auf die weltweite wirtschaftliche Lage - und die sei bekanntermaßen nicht rosig, sagte ein Frankfurter Händler. So hatte sich der Internationale Währungsfonds (IWF) besorgt über die wirtschaftliche Lage in Deutschland geäußert und wenig Besserung in Aussicht gestellt. Vor Beginn der neuen Berichtssaison stiegen viele Anleger nun wieder aus Aktien aus, weil sie unerfreuliche Unternehmensdaten befürchten, ergänzte ein norddeutscher Marktteilnehmer.

Die Aktien der Lufthansa legten wegen der Erwartung eines baldigen Kriegsendes 1,8 Prozent auf 8,68 Euro zu. Anfänglich hatten sie allerdings zeitweise mehr als vier Prozent im Minus gelegen. Am Vorabend hatte die Fluggesellschaft mitgeteilt, der Verlust werde im ersten Quartal größer ausfallen als erwartet.

Im MDax waren die Titel von MG Technologies mit einem Plus von 20 Prozent bei 6,48 Euro die größten Gewinner. Der Großaktionär Otto Happel hatte zuvor überraschend die Aufstockung seines Anteils auf mehr als 20 Prozent bekannt gegeben.

Der Nebenwerte-Index MDax blieb am Mittwoch fast unverändert bei 2 987,95 Punkten. Der Technologie-Index TecDax zog um 0,4 Prozent auf 368 Zähler an. An der Wall Street lag der Dow Jones bei Börsenschluss in Deutschland ein Prozent tiefer bei 8 220 Stellen, während der Nasdaq-Index 1,4 Prozent auf 1 364 Punkte verlor.

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