Kein Anzeichen einer Trendwende
Ericsson: Das Schlimmste ist doch nicht vorbei

Der Ericsson-Chef Kurt Hellström sieht noch keine Anzeichen für eine Trendwende in der Branche. Hellström hatte im Februar noch gesagt, das Schlimmste sei für Ericsson nun vorüber, und zudem eine Aufhellung des Telekom-Ausrüster-Marktes für die zweite Jahreshälfte in Aussicht gestellt.

Reuters STOCKHOLM Dennoch strebe sein Konzern in diesem Jahr weiter eine operative Gewinnmarge von fünf Prozent an, bekräftigte Hellström die Konzernprognose. "Wir erkennen noch nicht, dass sich der Markt erholt. Unsere Planungen beruhen auf der Annahme, dass es in diesem Jahr noch nicht zu einer Trendwende kommen wird", sagte Hellström.

Nach dem ersten Verlust der Firmengeschichte im vergangenen Jahr wolle Ericsson 2002 wieder in die Gewinnzone zurückkehren, auch wenn der Umsatz im Mobilfunkgeschäft voraussichtlich stagnieren oder um zehn Prozent zurückgehen werde.

Die Aufträge bei Ericsson waren 2001 zum Vorjahr um 16 Prozent zurückgegangen. Allein im vierten Quartal verzeichnete das schwedische Unternehmen einen Auftragseinbruch von 39 Prozent. Angesichts dieser Entwicklung bezeichnen Analysten die von Ericsson angepeilte operative Gewinnmarge von fünf Prozent als optimistisch. Sie prognostizieren im Schnitt lediglich 2,3 Prozent.

Ericsson-Aktien verloren in Stockholm zeitweise mehr als vier Prozent auf 41,80 schwedische Kronen. Der Gesamtmarkt notierte dagegen kaum verändert.

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