Kein Beschluss über das Abstimmungsverhalten
Verdi lässt Vertretern freie Hand im Telekom-Aufsichtsrat

Die Gewerkschaft Verdi lässt ihren Vertretern im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom offenbar freie Hand bei der Entscheidung über die Zukunft von Vorstandschef Ron Sommer.

Reuters HAMBURG. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag aus Kreisen des Verdi-Vorstands erfuhr, hat das Gremium am Vortag keinen Beschluss über das Abstimmungsverhalten der Gewerkschaftsvertreter im Telekom-Aufsichtsrat gefasst. Allerdings wolle man im Laufe des Dienstags Rücksprache mit den Aufsichtsratsvertretern der Gewerkschaft halten, hieß es.

Der Aufsichtsrat der Telekom wird voraussichtlich darüber entscheiden, ob Sommer von einem Nachfolger abgelöst wird. Sommer wird für die hohe Verschuldung und den niedrigen Aktienkurs der Telekom verantwortlich gemacht. Gegen den als Nachfolger ins Gespräch gebrachten Technik-Vorstand Gerd Tenzer gab es nach Angaben aus Aufsichtsratskreisen Bedenken sowohl im Lager der Anteilseigner als auch bei den Arbeitnehmervertretern. Große Teile der Belegschaft hatten sich für einen Verbleib Sommers als Telekom-Chef ausgesprochen.

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