"Kein Bestandteil unseres Etats"
WM-OK widerspricht Bericht über Finanzloch

Die Organisatoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland haben einem Bericht über ein angeblich drohendes Finanzloch in ihrem Etat widersprochen.

HB/dpa HAMBURG. Die "Welt am Sonntag" berichtet, dass im Gesamtetat von 400 Millionen Euro auch 130 Millionen Euro aus den Einnahmen der Sportwette oddset eingeplant seien. Wegen der schwachen Umsätze bei oddset könne diese Summe nicht gezahlt werden.

"Die oddset-Mittel sind nicht Bestandteil unseres Etats", betonte der Sprecher des Organisationskomitees, Gerd Graus, am Samstag. "Es sind zusätzliche Mittel ausschließlich für die Sonderprogramme für Kultur und Jugend."

Im vergangenen Jahr sei man von schätzungsweise 30 Millionen Euro aus der Sportwette ausgegangen. "Das erste Jahr hat aber schon gezeigt, dass man sich auf weniger einstellen muss." Der Etat für die WM setzt sich aus dem Ticketverkauf, dem Zuschuss vom Weltfußball- Verband (FIFA) und den Geldern der sechs nationalen Sponsoren zusammen.

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