Kein Einzelfall: Massaker an rund 1 000 Zivilisten in Ostkongo

Kein Einzelfall
Massaker an rund 1 000 Zivilisten in Ostkongo

Während die internationalen Gegner des vier Jahre währenden Kongokriegs letztes Jahr gemeinsam mit einer Regierung einen Friedenskurs eingeschlagen haben, kommt der Osten des Landes noch immer nicht zur Ruhe.

HB/dpa NAIROBI/KINSHASA. Rund 1 000 Zivilisten sind von Milizkämpfern in der Demokratischen Republik Kongo massakriert worden. Nach Angaben eines Sprechers der UN-Beobachtermission (Monuc) haben Überlebende von dem ethnisch motivierten Übergriff in der Ortschaft Drodro im Nordosten berichtet, der sich am Donnerstag zugetragen habe.

"Dies ist der grausamste Einzelvorfall seit Beginn des Bürgerkriegs", sagte Monuc-Sprecher Hamadou Toure dem Radiosender BBC am Montag. Die Monuc-Ermittler untersuchen in der Region nahe der Grenze zu Uganda die Massaker der vergangenen Monate. Während die internationalen Gegner des vier Jahre währenden Kongokriegs letztes Jahr gemeinsam mit einer Regierung der nationalen Einheit in der Hauptstadt Kinshasa einen Friedenskurs eingeschlagen haben, kommt der Osten des Landes noch immer nicht zur Ruhe. Tausende Menschen starben in Kämpfen zwischen rivalisierenden Volksstämmen und Milizgruppen.

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