Kein Ende der Gewalt in Nahost
Israels Armee beschießt Arafats Amtsitz

Israelische Kampfhubschrauber haben den Amtssitz Arafats mit Raketen beschossen. Die Projektile seien nur 15 Meter neben Arafats Büro eingeschlagen, berichteten Augenzeugen.

Reuters RAMALLAH. Israelische Kampfhubschrauber haben am Montag palästinensischen Angaben zufolge den Amtssitz von Palästinenser-Präsident Jassir Arafat in Ramallah im Westjordanland mit Raketen beschossen. Arafat sei aber unverletzt geblieben, hieß es in palästinensischen Kreisen.

Die Raketen seien in einem Gebäude des palästinensischen Geheimdienstes nur zehn bis 15 Meter entfernt von Arafats Büro eingeschlagen, hieß es in den Kreisen. Israel hat Ramallah blockiert und Arafats Bewegungsfreiheit auf die Stadt begrenzt. Die israelische Regierung fordert von ihm ein entschlossenes Vorgehen gegen palästinensische Extremisten.

Der Angriff in Ramallah war der jüngste in einer Reihe von israelischen Vergeltungsschlägen für Anschläge von Palästinensern, bei denen am Wochenende 22 Israelis getötet worden waren. Kurz zuvor hatten israelische F-16-Kampfflugzeuge mit Raketen das Gebäude der palästinensischen Sicherheitskräfte in Bethlehem zerstört. Zuvor hatte die Armee bei Militäraktionen gegen palästinensische Extremisten am Montag 17 Menschen getötet. Unmittelbar vor den Operationen hatte die israelische Regierung bekräftigt, "den palästinensischen Terror zum Stillstand bringen" zu wollen.

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