kein Ende der Gewalt
Peres erwartet einen Reihe von Treffen mit Arafat

Der israelische Außenminister Schimon Peres geht davon aus, dass das von Bundesaußenminister Joschka Fischer angeregte Treffen mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat nicht ausreichen wird, die Gewalt in der Region zu stoppen.

dpa TEL AVIV. In einem Interview mit dem israelischen Fernsehen sagte der Minister am späten Donnerstagabend, das anvisierte Treffen, das möglicherweise in Berlin oder der Schweiz stattfindet, sei nur "das erste in einer Reihe von Treffen". "Die Agenda ist schwierig und komplex und ich glaube nicht, dass wir das bei einem Treffen lösen werden", meinte Peres.

Die Bemühungen um eine diplomatische Beendigung der jüngsten Gewalt in den Palästinensergebieten erlitten in der Nacht zum Freitag einen weiteren Rückschlag. Israelische Truppen drangen in der geteilten autonomen Stadt Hebron auf palästinensisches Gebiet im Stadtteil Abu Suneine vor und zerstörten zwei Häuser, von denen militante Palästinenser zwei jüdische Siedlerkinder angeschossen und verletzt hatten. Bei der folgenden Schießerei wurden nach israelischen Berichten zwei Palästinenser, unter ihnen ein Elf- Jähriger, getötet und 15 verletzt.

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