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Kein Engpass bei Euro-Münzen - Bundesbank lässt nachprägen

STUTTGART (dpa-AFX) - Bei der Versorgung mit Euro-Münzen wird es nachAussage des Chefs der Staatlichen Münze Baden-Württemberg keine Probleme geben."Ein Engpass ist nicht in Sicht", sagte Alfred Nürbauer den "StuttgarterNachrichten" (Freitagausgabe). Die Münze mit Standorten in Stuttgart undKarlsruhe ist die größte deutsche Münzprägeanstalt. Sie deckt 38 Prozent desdeutschen Münzbedarfs.

STUTTGART (dpa-AFX) - Bei der Versorgung mit Euro-Münzen wird es nachAussage des Chefs der Staatlichen Münze Baden-Württemberg keine Probleme geben."Ein Engpass ist nicht in Sicht", sagte Alfred Nürbauer den "StuttgarterNachrichten" (Freitagausgabe). Die Münze mit Standorten in Stuttgart undKarlsruhe ist die größte deutsche Münzprägeanstalt. Sie deckt 38 Prozent desdeutschen Münzbedarfs.

Die Bundesbank hatte am Dienstag darauf hingewiesen, dass vor allem dieEuro-Münzen im Wert von 1, 2 und 5 Cent knapp würden. Die Bürger wurden deshalbaufgefordert, mehr mit Kleingeld zu bezahlen. Nürbauer bestätigte, dass dasBundesfinanzministerium seit April 2003 bei den fünf deutschen Prägeanstalten inStuttgart, Karlsruhe, Berlin, München und Hamburg in mehreren Aufträgen mehr als2,7 Milliarden neue Euro-Münzen in Auftrag gegeben habe. Es handele sich um 950Millionen Ein-Cent-, 970 Millionen Zwei-Cent- und 450 MillionenFünf-Cent-Münzen. Die Hälfte davon seien bereits geprägt, berichtete Nürbauer.

Der Chef der Münze Baden-Württemberg wies Befürchtungen zurück, wonach eswegen knapper Rohstoffe an Münzrohlingen mangele. "Das Material ist da", sagteer, "wir haben keine Kapazitätsprobleme." Derzeit werden in Stuttgart undKarlsruhe täglich 3,5 Millionen neue Euro-Münzen geprägt./

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