Kein "Ertragsdesaster"
Deutsche Bank bleibt für Merck Finck weiter ein klarer "Kauf"

Die Deutsche Bank ist für die Analysten von Merck Finck und Co weiter ein klarer "Kauf". Finanzexperte Konrad Becker sagte am Mittwoch, die aktuellen Kursverluste der Bank seien übertrieben. Der Kurs der Aktie war am Mittwoch morgen erstmals seit März wieder unter 80 ? gefallen.

dpa-afx FRANKFURT. Becker sagte, er erwarte bei der Deutschen Bank keinen Ertragseinbruch im zweiten Quartal: Die Bank "steht vor keinem Ertragsdesaster", sagte er. Der Kurs werde von vielen Ängsten der Anleger belastet - daher stamme auch die Furcht vor einem Einbruch in der Bilanz nach dem Rekordjahr 2000.

Ein Problem, das die Bank lösen müsse, sei die Kostenentwicklung: "Die Kosten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das war aber kein Problem, weil auch die Erträge entsprechend zugelegt hatten." Nun müsse es der Bank gelingen, bei sinkenden Erträgen auch die Kosten wieder zu senken. Nach Meinung Beckers hat das Unternehmen hier bereits mit den Zahlen für das erste Qu artal positiv überrascht.

Als Kursziel für die Deutsche Bank nannte Becker 98 ?. Die Einstufung einer Aktie als "Kauf" bedeutet für Merck Finck, dass der Aktienkurs unabhängig von der Entwicklung des DAX steigen wird.

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