Kein finanzielles Risiko
Schering und der Pillen-Prozess

Der am Montag in London begonnene Gerichtsprozess um Nebenwirkungen bestimmter Anti-Baby-Pillen birgt nach Angaben von Schering kein finanzielles Risiko für das Unternehmen.

vwd BERLIN. Dieses sei durch Versicherungen abgedeckt, sagte Sprecherin Astrid Forster am Dienstag in Berlin. Es seien aber auch noch keine Geldwerte beziffert worden.

Grundsätzlich hält Schering die Klagen für unbegründet. Das vorgetragene erhöhte Thrombose-Risiko durch die "Pille der dritten Generation" existiere nicht, was Schering durch entsprechende Studien belegen will. Mit einem Urteil sei frühestens im September zu rechnen.

Vor dem Londoner Gericht werden sieben Musterprozesse geführt, in denen drei Pharmafirmen die Zahlung von Schadenersatz drohen könnte. Dabei handelt es sich neben Schering um den zur American Home Products Corp, Madison, gehörenden Hersteller Wyeth und die Akzo-Nobel-Tochter Organon Laboratories.

Deren Anti-Baby-Pillen der "dritten Generation" werden von einigen Experten für Thrombose-Erkrankungen und Schlaganfälle verantwortlich gemacht. Den Herstellern wird zudem vorgeworfen, dass sie zu spät über das Risiko aufgeklärt hätten. Auch dies wies die Schering-Sprecherin zurück.

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