"Kein Frieden, ohne die Gewaltspirale zu unterbrechen"
Bush fordert von Arafat mehr Schritte gegen Gewalt

US-Präsident George W. Bush hat Palästinenser-Präsident Jassir Arafat angesichts der jüngsten Selbstmordanschläge in Nahost dazu aufgerufen, mehr als bisher zur Eindämmung der Gewalt zu tun. Zugleich appellierte der Präsident an die Europäer und gemäßigte arabische Staaten, Palästinenser und Israelis zu einem Waffenstillstand zu drängen.

dpa WACO. "Ich glaube, er (Arafat) kann eine Menge mehr tun, um die Leute auf der Straße davon zu überzeugen, Schluss mit den Aktionen des Terrorismus und der Gewalt zu machen", sagte Bush an seinem texanischen Urlaubsort bei Waco. "Wir sind uns darüber im Klaren, dass es einzelne Fälle von Terror geben kann. Aber das hier sind keine isolierten Vorfälle. Das ist eine fortgesetzte Terrorkampagne, und das muss aufhören."

Bush verteidigte sich weiter gegen Vorwürfe, die US-Regierung verhalte sich im Nahost-Konflikt zu passiv. Die USA täten alles, was in ihrer Macht stehe, um beide Seiten zu einem Ende der Gewalt zu bewegen. "Aber ich möchte daran erinnern, dass es dazu einen Willen geben muss. Die Menschen in der Region müssen die bewusste Entscheidung treffen, mit dem Terror aufzuhören."

Europäer und die gemäßigten arabischen Staaten müssten gemeinsam mit den USA die stete Botschaft aussenden, "dass es keinen Frieden geben wird, solange wir nicht die Spirale der Gewalt unterbrechen."

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