Kein Gedanke an Kapitulation: Saddam Hussein zum Sterben bereit

Kein Gedanke an Kapitulation
Saddam Hussein zum Sterben bereit

Der irakische Vizepräsident Taha Jassin Ramadan hat erklärt, dass Saddam Hussein niemals aufegeben werde - eher würde er für sein Land sterben.

HB/dpa BAGDAD. Der irakische Präsident Saddam Hussein will nach den Worten eines hochrangigen Regierungsmitglieds lieber sterben als aufgeben. Es wäre die krönende Rolle für ihn, sein Leben für den Irak zu opfern, sagte Vizepräsident Taha Jassin Ramadan am Dienstag in Bagdad. Wie Saddam seien auch Tausende von anderen Irakern zum Tode bereit. Ziel sei es, die höchstmögliche Zahl von feindlichen Soldaten zu töten. Ramadan bestritt dabei erneut, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitzt.

Der Vizepräsident erhob schwere Vorwürfe gegen den saudischen Außenminister Prinz Saud Al Feisal, der Saddam Hussein zum Gang ins Exil aufgefordert hatte. Dieser sei zu klein, um dem Führer des Iraks irgendeinen Rat zu geben, sagte Ramadan. Er wünsche, Saud Al Feisal würde keinen arabischen Namen tragen und zur Hölle fahren. Saudi- Arabien sei ein Lakai und ein Agent der Vereinigten Staaten.

Ramadan forderte die Araber auf, nicht Lebensmittel und Medizin, sondern Freiwillige für den Krieg zu schicken. Außerdem sollten sie ihre Regierungen stürzen. Ramadan hielt den arabischen Führungen vor, sich direkt oder indirekt an dem Krieg gegen den Irak zu beteiligen.

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