Kein Geld für Bremsraketen und Datenauswertung
Europäische Mars-Mission spart an der Sicherheit

Die europäische Raumfahrtmission "Mars-Express", die in einem Jahr starten soll, droht zum Desaster zu werden. Das meldet die "Zeit".

hon HAMBURG: Der europäischen Weltraumagentur ESA fehle das Geld für notwendige Bremsraketen und eine sinnvolle Datenauswertung, wie Zeitung berichtet.

Grund des Geldmangels und der Einsparungen bei den Sicherheitssystemen ist die Landefähre "Beagle". Sie wurde nachträglich auf Drängen des britischen Planetenforschers David Pillinger von der Fernuniversität Walton Hall der "Mars-Express"-Mission hinzugefügt und soll nach Spuren außerirdischen Lebens suchen.

Sie erwies sich jedoch als so teuer, dass man bei Sicherungssystemen Einsparungen vornahm. Das könnte zur Folge haben, dass sie bereits beim Landeanflug zerschellt. Zugleich fehlt das Geld für die Auswertung der Bilder. Ein Großteil der Daten, die Mars-Express sammeln sollen, werde gar nicht auf der Erde ankommen, kritisieren Experten.

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