Kein Insiderverdacht mehr
Ex-World-Online-Chefin Brink von Staatsanwalt entlastet

Die frühere Chefin des Internetanbieters World Online, Nina Brink, ist von den niederländischen Strafverfolgungsbehörden vom Vorwurf entlastet worden, mit dem Verkauf eigener Anteile an dem Internet-Unternehmen gegen Gesetze verstoßen zu haben.

Reuters AMSTERDAM. Die Staatsanwaltschaft teilte am Dienstag in Amsterdam mit, ungeachtet dessen dauerten die Ermittlungen gegen das Unternehmen an und würden voraussichtlich zum Jahresende abgeschlossen. Die Aktien von World Online waren im März des Jahres 2000 zu 43 Euro an die Börse gebracht worden, während Brink den größten Teil der von ihr gehaltenen Aktien vor der Emission zu sechs Euro je Aktie veräußert hatte.

In der Folge gab der Kurs der Aktien stark nach und verlor in einem sich deutlich abschwächenden Marktumfeld rund 60 Prozent an Wert. Verägerte Anteilseigner hatten daraufhin rechtliche Schritte gegen das Unternehmen, Emissionsbanken und Großinvestoren eingeleitet. Mittlerweile gehört World Online zum italienischen Internet-Anbieter Tiscali.

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