Kein "investigatives Interesse"
Air-India-Maschine nach Warnung abgefangen

Kampfjets haben den mit 400 Personen besetzten Jumbo nach New York begleitet. Die zuvor auffällig gewordenen Person ist wieder auf freiem Fuß. Der Terrorverdacht bestätigte sich nicht.

Reuters NEW YORK. Amerikanische und kanadische Kampfflugzeuge haben am Donnerstag ein mit knapp 400 Menschen besetztes Verkehrsflugzeug der Air India rund 200 Meilen vor der US-Küste abgefangen - alarmiert von einer Kontrollperson, die am Flughafen in London in einem der Passagiere einen mutmaßlichen Terroristen erkannt haben wollte.

Flug Nummer 101 kam aus London und sollte nach New York gehen. Eskortiert von Kampfflugzeugen landete die Maschine sicher um 22.45 Uhr (MEZ) auf dem New Yorker J.F. Kennedy- Flughafen auf einer separaten Landebahn. Passagiere berichteten, der fragliche Mann, ein Brite, und seine Begleiterin seien von Sicherheitsbeamten aus der Boeing 747-400 weggebracht worden.

An der Sicherheitsschleuse in London hatte eine Kontroll- Person offiziellen Angaben zufolge geglaubt, Ähnlichkeiten mit dem Abbild eines in Zusammenhang mit den Flugzeuganschlägen vom 11. September in den USA gesuchten Terroristen gesehen zu haben. Das FBI verlangte danach eine Vernehmung der fraglichen Person. Die US-Bundespolizei FBI teilte später mit, ein "investigatives Interesse" an dem Briten bestehe nicht, der Mann und die Begleiterin seien wieder auf freiem Fuß.

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