Kein Käufer gefunden
Loewe schließt Telekommunikationssparte

Der fränkische Unterhaltungselektronik-Hersteller Loewe wird sein Telekommunikationsgeschäft schließen, erwartet daraus aber keine Ergebnisbelastungen.

Reuters KRONACH. Intensive Verhandlungen mit mehreren Kaufinteressenten hätten zu keinem Ergebnis geführt, daher habe der Vorstand beschlossen, die Tochter Loewe Telekom GmbH zu schließen, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Verhandlungen seien nicht an den Preisvorstellungen gescheitert, sondern an der Uneinigkeit über den Abschluss eines Markenschutzvertrags, erklärte Vorstandsvorsitzender Rainer Hecker.

Die Tochter habe im vergangenen Jahr mit 20 Mitarbeitern rund fünf Prozent des Konzernumsatzes von 392 Millionen Euro erwirtschaftet. "Unsere Ziele für 2002 sowie unsere mittelfristigen Zielsetzungen für Umsatz- und Ergebniswachstum bleiben unverändert bestehen", erklärte Hecker.

Loewe strebt im laufenden Geschäftsjahr ein Ergebniswachstum von zehn Prozent und ein Umsatzplus von acht Prozent an. Von den 20 Mitarbeitern würden weniger als zehn entlassen. Die restlichen kämen in anderen Abteilungen von Loewe unter, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage von vwd.

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