Kein Kauf von Partnern
Bayer-Pharmasparte: Glaxo winkt ab

Der Chef des britischen Pharmakonzerns Glaxo Smithkline, Jean-Pierre Garnier, hat Spekulationen über eine mögliche Übernahme der Pharmasparte von Bayer zurückgewiesen.

Reuters FRANKFURT. "Erstens, wir kaufen unsere Partner nicht. Zweitens profitieren wir ja schon so von Levitra", sagte Garnier auf die Frage nach den Gerüchten der Zeitung "Euro am Sonntag". Drittens habe Glaxo eine tolle eigene Produkt-Pipeline und wolle sich darauf konzentrieren, dass diese auch auf den Markt kommen. "Da brauchen wir, ehrlich gesagt, keine Ablenkung."

Aus Branchenkreisen hatte es im November geheißen, dass unter anderem Glaxo über ein Gebot für die zum Verkauf stehende Pharmasparte des Leverkusener Konzern nachdenke. Bayer und Glaxo vermarkten gemeinsam das Potenzmittel Levitra. Glaxo hoffe, dass das Medikament Mitte des Jahres in den USA zugelassen werde, sagte Garnier.

Bayer betonte am Freitag, die Suche nach einem Partner für die vor allem durch den Rückruf des Cholesterinsenkers Lipobay angeschlagene Pharmasparte habe weiter oberste Priorität. Eine Reihe von Firmen, darunter Aventis, Schering und Akzo Nobel, haben bereits abgewunken.

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