Kein Kommentar der Allianz
Allianz führt Übernahmegespräche mit US-Vermögensverwaltern

Der Münchener Versicherungskonzern führt nach Angaben aus Bankenkreisen mit Nicholas-Applegate und weiteren Vermögensverwaltern Sondierungsgespräche.

Reuters FRANKFURT. Der Münchener Versicherungskonzern Allianz AG ist nach Angaben aus Bankenkreisen in den USA mit mehreren Vermögensverwaltern in Übernahmegesprächen. Neben dem in San Diego ansässigen Vermögensverwalter Nicholas-Applegate führe die Allianz noch mit Waddell & Reed, Franklin Resources Inc und Gabelli Asset Management Sondierungsgespräche für eine Übernahme, so Bankenkreise.

Wie Applegate seien diese Vermögensverwalter vor allem bei Wachstumswerten engagiert und deshalb eine gute Ergänzung zur Strategie der Allianz. Ein Sprecher der Allianz lehnte einen Kommentar ab.

Wie in der vergangenen Woche aus Branchenkreisen verlautet war, gehört die Allianz zu den Bietern für Nicholas-Applegate, der mit einem verwaltenden Vermögen von rund 45 Mrd. $ (rund 38,7 Mrd. Euro) deutlich kleiner ist als der von der Allianz im Mai übernommene US-Vermögensverwalter Pimco mit einem verwalteten Vermögen von 275,6 Mrd. Euro.

Da Pimco, an der die Allianz 70 % der Anteile hält, vor allem in Rentenfonds investiert, halten es Analysten für logisch, dass sich der Münchener Versicherer nach einem Aktienfonds-Verwalter in den USA umsieht. Der Preis für Nicholas Applegate, für den noch eine ganze andere Reihe an prominienten Finanzinstiuten als Interessenten gelten, könnte nach einem Bericht des "Wall Street Journal" bei bis zu zwei Mrd. $ liegen.

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