Kein Kommentar seitens der Bahn und WestLB
Bahn verkauft Grundstücke für 2,3 Milliarden Euro

Die Deutsche Bahn AG wird nach Angaben aus Verhandlungskreisen einen Großteil ihrer Grundstücke an ein Bankenkonsortium unter Führung der Westdeutschen Landesbank (WestLB) verkaufen. WestLB sowie die Investmentbanken Goldman Sachs und J.P. Morgan würden für rund 2,26 Milliarden Euro 51 Prozent an der Bahn-Immobilientochter Aurelis übernehmen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus den Kreisen. Dies sollten die Aufsichtsräte der WestLB und der Bahn am Dienstag und Mittwoch beschließen.

Reuters BERLIN. Für die Banken enthält der Vertrag den Kreisen zufolge aber einige Sicherungsklauseln: So muss die Bahn AG der Aurelis ein zinsloses Darlehen über zehn Jahre in Höhe von 500 Mill. Euro gewähren. Damit würden unterschiedliche Einschätzungen beim Wert der Grundstücke abgesichert. Ferner gewähre die Bahn AG den Banken eine Bürgschaft in Höhe von 1,44 Mrd. Euro für die Finanzierungskosten der Banken. ´

Sollte diese von dem Konsortium in Anspruch genommen werden, erhält die Bahn im Gegenzug Immobilien im Buchwert von 1,2 Mrd. Euro aus dem verkauften Aurelis-Anteil. Der Vertrag solle Ende März unterzeichnet werden, hieß es in den Kreisen. Die Bahn AG und die WestLB wollten die Angaben nicht kommentieren.

Die Bahn verhandelt bereits seit gut einem Jahr mit der WestLB über den Verkauf von Grundstücken, die nicht betriebsnotwendig sind. Dabei handelt es sich vor allem um begehrte Grundstücke in den Innenstädten von Metropolen.

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