Kein Kommentar zu Beiersdorf
Procter&Gamble-Chef sieht Wachstum

Zu Spekulationen, der Konzern plane eine Beteiligung an der Hamburger Beiersdorf AG, dem Hersteller von Nivea-Produkten, wollte sich Lafley vor Aktionären am Dienstagabend in Cincinnati nicht äußern.

Reuters CINCINNATI. "P&G ist wieder da", rief Lafley aus, der das Unternehmen seit dem Jahr 2000 führt. Procter & Gamble, deren Aktien im Dow-Jones-Index der 30 Standardwerte gelistet sind, stellt Waschmittel, Pringles-Kartoffelchips und Pampers-Windeln her. Seit seiner Amtsübernahme hat Lafley die Fokussierung des Konzerns auf seine größten Marken, die Streichung von Tausenden von Stellen und die Schließung von Fabrikteilen im Rahmen eines Kostensparprogramms vorangetrieben.

Das Wachstumsziel des Konzerns könne auch ohne große Übernahmen realisiert werden, sagte Lafley weiter. Procter & Gamble bleibe bei dem langfristiges Ziel, den Umsatz um 4 bis 6 Prozent zu steigern und beim Gewinn in einem zweistelligen Prozentbereich zuzulegen. 1 Prozent des Wachstums solle dabei durch Akquisitionen beigesteuert werden. Lafley sagte ebenfalls, das Unternehmen konzentriere sich auf Wachstumssegmente wie die Herstellung von Produkten für Gesundheit und Körperpflege.

Spekulationen der vergangenen Woche, denen zufolge Procter & Gamble ein Angebot für den 43,6-Anteils der Allianz an der Beiersdorf AG abgeben will, kommentierte Lafley nicht. Aus Kreisen hatte die Nachrichtenagentur Reuters erfahren, der US-Konzern habe dem größten Beiersdorf-Aktionär zumindest seine Preisvorstellungen für dessen Anteil umrissen. Die "Financial Times Deutschland" hatte berichtet, P&G habe ein konkret beziffertes Angebot unterbreitet.

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