Kein Kommentar zu Pressebericht
Deutsche Bank plant angeblich Fusion mit Merrill Lynch

Presseberichten zufolge bereitet das Kreditinstitut einen Mega-Deal mit der amerikanischen Investment-Bank vor. In Frankfurt lehnte ein Sprecher der Deutschen Bank jeden Kommentar dazu ab. Analyse: Ein Riese auf tönernden Füßen

ddp HAMBURG/FRANKFURT. Die Deutsche Bank bereitet offenbar einen Mega-Deal mit der amerikanischen Investment-Bank Merrill Lynch vor. Wie das Hamburger "Manager-Magazin" am Donnerstag vorab berichtet, prüfen die Experten des deutschen Geldhauses, wie eine Fusion zu bewerkstelligen ist. Da ein Aktientausch vorläufig ausscheide, weil die Deutsche Bank erst im Herbst 2001 an der New Yorker Börse gelistet wird, würden auch andere Möglichkeiten eines Zusammenschlusses ausgelotet. Durch das Bündnis der Banken würde weltweit die Nummer Eins im Kapitalmarktgeschäft entstehen, berichtet das Magazin. Die Deutsche Bank lehnte einen Kommentar dazu ab. "Zu Marktgerüchten nehmen wir grundsätzlich nicht Stellung", sagte ein Sprecher in Frankfurt auf Anfrage.

Wie das Magazin weiter berichtet, steht auch die frühzeitige Nominierung von Josef Ackermann zum Nachfolger von Rolf-E. Breuer an der Spitze der Bank in Zusammenhang mit der Ausrichtung des Instituts auf eine globale Investmentbank. Aufsichtsratschef Hilmar Kopper habe die Vorstände hauptsächlich mit dem Argument überzeugt, dass eine frühzeitige "Kür" Ackermanns ein wichtiges Signal für diese Strategie sei.

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