Kein Kommentar zu Verkaufserlösen des Breitbandkabelnetzes
Telekom dementiert Einstieg von Kirch bei T-Online

Die Telekom hat eine Meldung des "Stern" dementiert, die Münchner Kirch-Gruppe solle als Minderheitspartner bei der Internet-Tochter T-Online einsteigen. Telekom-Sprecher Ulrich Lissek erklärte am Mittwoch in Bonn, der Einstieg von Kirch bei T-Online stehe "mit Sicherheit nicht bevor".

ap BONN. Der "Stern" berichtet in seiner neuen Ausgabe, der Medienkonzern Kirch solle eine kleine Minderheitsbeteiligung bei T-Online erhalten. Die Telekom erwarte davon Inhalte für die eigenen Internet-Seiten. Mehr Inhalt solle helfen, die rund 6,5 Millionen T-Online-Kunden länger auf den Internet-Seiten des Dienstes verweilen zu lassen und damit die Einnahmen aus Werbung und E-Commerce zu steigern.

Nach dem Bericht des "Stern" hat der neue T-Online-Chef Thomas Holtrop bereits intern eine neue Organisationsstruktur vorgestellt, bei der ein Vorstandsposten für einen neuen Teilhaber freigehalten sei. Es handele sich bei dem neu geschaffenen Posten eines "Chief Content Officers" um einen Vorstandsposten, der für Inhalte verantwortlich ist.

Keinen Kommentar wollte Lissek zu einer Meldung abgeben, die Telekom erlöse aus dem Verkauf von Teilen ihres Breitbandkabelnetzes an das Konsortium Klesch/Liberty Media nur rund 5,3 Mrd. DM. (rund 2,71 Mrd. Euro). Bisher, schrieb das Anlegermagazin "Telebörse", sei in der Presse von 10 Mrd. DM die Rede gewesen. Lissek sagte, die Telekom habe diese Zahl nicht kommentiert und äußere sich auch nicht zu der neuen Zahl.

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