Kein Kommentar zum Stand der Gespräche
Karstadt-Quelle will Schauland-Filialen verkaufen

Der Handelskonzern Karstadt-Quelle steht offenbar kurz vor dem bereits angekündigten Verkauf seiner Schauland-Filialen. Die Einkaufsgemeinschaft ElectronicPartner (EP) führe Gespräche mit Karstadt-Quelle über die Übernahme von acht Schauland-Filialen, sagte EP-Sprecherin Claudia Michahelles am Dienstag.

Reuters DÜSSELDORF. "Der Ausgang dieser Gespräche ist aber völlig offen", sagte die Sprecherin. Aus Branchenkreisen hieß es am Abend, die Verträge stünden kurz vor der Unterzeichnung.

Ein Sprecher von Karstadt-Quelle wollte den Stand der Gespräche nicht kommentieren, bekräftigte aber, dass die Trennung von den Schauland-Filialen weiter auf der Tagesordnung stehe. Konzernchef Wolfgang Urban hatte im November angekündigt, dass sich Karstadt-Quelle von der Fachhandels-Kette trennen wolle. Der Sprecher stellte zudem klar, dass entgegen anders lautender Medienberichte derzeit keine Gespräche über eine Trennung der World of Music (Wom)-Filialen geführt würden.

Der Umsatz der Schauland-Filialen fiel 2002 nach Angaben aus Branchenkreisen auf etwa 170 Mill. Euro von 205 Mill. Euro im Vorjahr. Schauland ist vor allem in Norddeutschland tätig und beschäftigte im vergangenen Jahr in 20 Filialen rund 500 Mitarbeiter. Mittlerweile wurden vier Geschäfte geschlossen. Zur Vorbereitung der Trennung wurde die Schauland-Zentrale von Kiel nach Essen verlegt.

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