Kein Ministerwechsel
Sachsens Regierungssprecher dementiert Bericht zu Minister-Ablösung

Die sächsische Staatskanzlei weist Berichte über eine bevorstehende Ablösung von Innenminister Klaus Hardraht (CDU) entschieden zurück.

ddp DRESDEN. Regierungssprecher Michael Sagurna dementierte am Mittwoch, dass der Landrat des Vogtlandkreises, Tassilo Lenk (CDU), künftig das Innenressort führen soll. Dies hatte die in Dresden erscheinende "Sächsische Zeitung" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise berichtet und die Zeit um den CDU-Parteitag Mitte September für den Ministerwechsel genannt. Ein Grund dafür sei die Kritik an Hardraht wegen der festgefahrenen Verwaltungsreform.

Dazu sagte Sagurna, am 25. September wolle das Kabinett über die Reform beraten. Hardraht werde als Minister selbstverständlich an der Sitzung teilnehmen. Im Übrigen sei die Reform nicht festgefahren. Regierungschef Kurt Biedenkopf (CDU) plane keinen Wechsel im Kabinett.

Die Zeitung hatte berichtet, dass der Chef der Staatskanzlei, Georg Brüggen (CDU), und der CDU-Vorsitzende Fritz Hähle mit Lenk über den Schritt gesprochen hätten. Sagurna wies dies für Brüggen zurück. Der Staatskanzleichef habe "nicht in dieser Weise" mit dem Landrat gesprochen.

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