Kein nennenswertes Umsatzpotenzial
Hornblower stuft STEAG HamaTech auf 'Reduzieren' herab

Analysten des Brokerhauses Hornblower Fischer begründen dies mit dem jüngst gemeldeten Vorsteuerverlust in Höhe von 60 Mill. DM.

dpa-afx FRANKFURT. Analysten des Brokerhauses Hornblower Fischer haben die Aktien des Maschinenbauers STEAG HamaTech auf 'Reduzieren' herabgestuft. Neben dem jüngst gemeldeten Vorsteuerverlust in Höhe von 60 Mill. DM seien auch die wenig attraktiven Geschäftsaussichten für die Herabstufung verantwortlich, erklärte die Hornblower-Expertin Maja Brauer.

Die Prognosen für das Gesamtjahr 2000 seien schon vor der Gewinnwarnung, ausgelöst durch eine Produktionsstätten-Verlagerung, revidiert worden. Der Hersteller für CD- und DVD-Produktionsanlagen hatte zunächst ein Vorsteuerergebnis von 42 Mill. DM in Aussicht gestellt.

Weiterhin starker Margendruck

Die Analystin geht davon aus, dass die Probleme des Unternehmens über diese Einmalbelastung hinaus reichen. Die Nachfrage nach Produktionsanlagen von CDs sei auf Grund von Überkapazitäten stark zurück gegangen. Es sei in dieser Sparte weiterhin mit einem starken Margendruck zu rechnen.

Auch im "attraktiven Wachstumsmarkt" der DVDs könne STEAG HamaTech bislang kein nennenswertes Umsatzpotenzial vorweisen. "Dem Unternehmen stehen schwierige Zeiten bevor", urteilte Brauer.

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