Kein Projekt in Gefahr
IOC zufrieden mit Athens Fortschritten

Drei Monate vor Beginn der Olympischen Spiele in Athen hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) sehr zufrieden über den Stand der Vorbereitungen geäußert. "Die Zweifel der Vergangenheit sind verschwunden", sagte der Präsident der IOC-Koordinierungskommission, Denis Oswald, gestern nach der letzten umfangreichen Inspektion.

dpa ATHEN. "Kein einziges Projekt ist in Gefahr", versicherte der Schweizer. Auch die Präsidentin des Athener Organisationskomitees Athoc, Gianna Angelopoulos Daskalaki, war erleichtert: "Wir haben in vier Jahren das geschafft, was wir in sieben Jahren machen mussten", sagte sie.

Von großer symbolischer Bedeutung ist laut Oswalds die Tatsache, dass die Überdachung des Olympiastadions von Athen in die Wege geleitet worden ist. "Das Gleiten der Überdachung wollte ich mit eigenen Augen sehen. Es ist fantastisch. Sowas ist noch nie gemacht worden. Es ist ein Signal", sagte Oswald.

Sicherheitsfragen spielen eine entscheidende Rolle. Die jüngsten Bombenexplosionen vor einer Polizeistation in Athen, bei denen niemand verletzt wurde, bezeichnete Oswald als "Thema von lokaler Bedeutung". Kein Land und keine Regierung habe bislang so viel Geld für die Sicherheit ausgegeben, sagte Gianna Angelopoulos Daskalaki. Für die Sicherheit wird rund eine Milliarde Euro ausgegeben, mehr als je zuvor bei Olympischen Spielen.

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