Kein Prozess
Sotheby's und Christie's müssen 512 Mill. Dollar zahlen

Ermittler werfen beiden Häusern vor, seit Jahren durch geheime Absprachen überhöhte Kommissionen von Käufern und Verkäufern kassiert zu haben.

dpa-afx NEW YORK. Die weltgrößten Auktionshäuser Sotheby's und Christie's haben sich zur Zahlung von 512 Mill. $ (1,15 Mrd. DM) wegen illegaler Preisabsprachen bereit erklärt. Das hätten die Anwälte der beiden Auktionshäuser mitgeteilt, berichtete die "New York Times" am Samstag. Demnach würden sich beide Firmen die Summe genau teilen. Eine offizielle Erklärung stehe noch aus. Bei dem Verfahren geht es um Preisabsprachen seit 1992.

Die Summe entspricht nach Informationen der Zeitung den Vorsteuergewinnen der Firmen von drei bis vier Jahren. Wäre es zu einem Prozess gekommen, hätte den Auktionshäusern im Falle einer Verurteilung die dreifache Summe gedroht.

Sotheby's und Christie's beherrschen den weltweiten Auktionshandel mit Kunstwerken und Antiquitäten. Die Ermittler werfen beiden Häusern vor, seit Jahren durch geheime Absprachen überhöhte Kommissionen von Käufern und Verkäufern kassiert zu haben.

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