Kein Rindfleischpreis wegen fehlender Verkäufe
Verkauf von Rindfleisch kommt zum Erliegen

afp BONN. Nach dem ersten bestätigten BSE-Fall in Deutschland ist der Handel mit Rindfleisch weit gehend zum Erliegen gekommmen. Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) am Dienstag in Bonn mitteilte, kann wegen fehlender Verkäufe in dieser Woche erstmals seit Jahren kein Rindfleischpreis ermittelt werden. "Schlachtereien lassen mehrere Schlachttage ausfallen und geben keine Preise mehr heraus", sagte ZMP-Sprecher Karl-Dieter Wasmund der Nachrichtenagentur AFP. "Ich bezweifle, dass wir in dieser Woche überhaupt noch Preise herauskriegen." Auch das Exportgeschäft laufe nur noch auf "Sparflamme". Die ZMP-Fachleute gehen laut Wasmund davon aus, dass die Rindfleischkrise "im Augenblick ihren Höhepunkt erreicht hat und noch zwei Wochen anhalten kann".

Die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle wird von zahlreichen Verbänden, der Land- und Forstwirtschaft sowie der Lebensmittelindustrie getragen und von den Bundesländern mitfinanziert. Ziel ist eine schnelle Ermittlung der Marktlage im Lebensmittelbereich, auf deren Grundlage Branchenmitglieder und Verbraucher kalkulieren können. Die Schlachthöfe sind verpflichtet, der ZMP regelmäßig die aktuellen Preise für einzelne Tier- und Fleischarten mitzuteilen.

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