Kein Sondergipfel
Arabische Staatschefs treffen sich am 1. März

Der geplante Sondergipfel der Arabischen Liga im ägyptischen Scharm el Scheich kommt wegen des Widerstands einiger Golfstaaten nicht zu Stande. Wie das Generalsekretariat der Organisation in Kairo am Donnerstag mitteilte, soll jedoch der reguläre Gipfel der Arabischen Liga, der ursprünglich für Ende kommenden Monats in Bahrain geplant war, auf den 1. März vorverlegt werden.

HB/dpa KAIRO. Er werde in Kairo stattfinden, aber unter dem Vorsitz von Bahrain, hieß es. Der ägyptische Präsident Husni Mubarak hatte vergangene Woche zu dem Sondergipfel eingeladen. Nach Angaben arabischer Diplomaten in Kairo waren jedoch nur weniger als zwei Drittel der Staatschefs der 22 Mitgliedstaaten der Liga bereit, an dem Treffen teilzunehmen.

Auf der Tagesordnung des regulären Gipfels soll nun nicht nur der drohende Irak-Krieg stehen, sondern auch der Nahost-Konflikt so wie eine ganze Reihe weiterer Themen, von den sudanesischen Friedensgesprächen bis zur Lage in Somalia. Der saudische Außenminister Prinz Saud el Faisal hatte zuvor erklärt, ein Sondergipfel ohne ein Ergebnis, auf das sich alle Staaten einigen könnten, würde "die Bedingungen noch weiter verschlechtern". Kuwait hatte sich nach der Sitzung der Außenminister der Arabischen Liga am vergangenen Wochenende in Kairo offiziell über das Verhalten der libanesischen Delegation beschwert, die für eine Erklärung geworben hatte, in der den Mitgliedstaaten die Unterstützung von Vorbereitungen für einen Irak-Krieg untersagt wird.

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