"Kein Spekulationsobjekt"
"Privatkunden sollten nur bis maximal 21 Euro zeichnen"

Vier unabhängige Analysten haben in einer Umfrage die Aktie der Post AG Privatkunden einstimmig zur Zeichnung empfohlen. Die Aktienexperten halten allerdings 23 Euro schon für zu teuer.

fgh DÜSSELDORF. Das ZDF-Wirtschaftsmagazin "WISO" hat in einer Blitzumfrage die Analysten Karl-Heinz Goedeckemeyer von Hornblower Fischer, Hartmut Moers vom Bankhaus Julius Baer, Ingolf Böhle vom Bankhaus Delbrück sowie Harald Brandl von Independend Research zur Post-Aktie befragt.

Zwei der Analysten halten einen maximalen Preis von 20 Euro und die beiden anderen einen Preis von maximal 21 Euro für gerechtfertigt. Keiner der vier Experten würde die Aktie zu 23 Euro, dem Ende der Bookbuildings-Spanne, empfehlen. Einig sind die Analysten, dass die Aktie gehalten werden sollte. Zu hohe Zeichnungsgewinne wären ihrer Meinung nach eine Überraschung. Keiner der Analysten sieht die Post-Aktie als Spekulationsobjekt.

Alle sehen die Aktie der Post AG als mittel- bis langfristige Anlageform. Zur Begründung führten die Aktienexperten aus, dass es nicht sicher sei, ob die Ertragserwartungen im künftigen Logistikgeschäft sich auch wirklich erfüllen würden. Außerdem ließe sich auch nicht zuverlässig prognostizieren, wie sich der Wegfall des Briefmonopols im Jahre 2002 auf die Gewinne auswirken werden.

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