Kein Übernahmeangebot
Euronext weist LSE-Gebot als Gerücht zurück

Die Gemeinschaftsbörse Euronext hat erneut einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, wonach sie noch am Montag ein Übernahmeangebot für die London Stock Exchange (LSE) vorlegen wolle.

Reuters FRANKFURT. Die Gemeinschaftsbörse Euronext hat erneut einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, wonach sie noch am (heutigen) Montag ein Übernahmeangebot für die London Stock Exchange (LSE) vorlegen wolle. Dies sei ein Gerücht, das nicht stimme, sagte der Chief Operating Officer (COO) von Euronext, George Möller, am Montag auf Reuters-Anfrage am Rande einer Börsentagung in Frankfurt. Einen weiteren Kommentar wollte Möller in der Sache nicht abgeben. Die niederländische Zeitung "Financieele Dagblad" hatte am Wochenende berichtet, dass Euronext am Montag ein Angebot für die LSE vorlegen wolle.

Euronext ist der Zusammenschluss der Börsen Amsterdam, Paris und Brüssel. Seit dem Scheitern der geplanten Fusion der Deutsche Börsen AG mit der LSE wird heftig darüber spekuliert, ob Euronext ein Übernahmeangebot für die Londoner Börse vorlegen könnte. Der schwedische Finanzmarktbertreiber OM Gruppen bietet bereits für die LSE, woran auch das Fusionsvorhaben mit der Deutschen Börse gescheitert war.

Ein Euronext-Sprecher sagte am Montag in Frankfurt mit Blick auf ein mögliches LSE-Angebot seiner Gesellschaft: "Wir sind eine offene Allianz, wir schließen niemanden aus, der bei Euronext teilnehmen will". Momentan gebe es allerdinsgs nichts Neues, fügte der Sprecher hinzu. Es wisse allerdings nicht, was in Zukunft passiere. "Alles kann passieren, jeder spricht mit jedem", sagte der Euronext-Sprecher ohne konkreter werden zu wollen.

Die "Financieele Dagblad" hatte auch berichtet, dass der Vostand von Euronext am Montag zum Abschluss des angeblichen LSE-Angebots in Paris zusammen kommen wolle . Euronext-COO Möller verwies darauf, dass er schlecht an einem Vorstandstreffen im Paris teilnehmen könne, da er sich in Frankfurt aufhalte.

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