Kein Verkauf geplant
Rodenstock sucht nach Investoren

Deutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock ist auf der Suche nach Investoren. Ein Verkauf des Unternehmens sei aber nicht geplant, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch in München.

HB/dpa MÜNCHEN. Damit widersprach er einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). Rodenstock habe das Frankfurter Investmenthaus Drueker & Co mit der Suche nach Investoren beauftragt, um dadurch das weitere Wachstum zu finanzieren. "Art und Ausmaß der Beteiligung ist noch offen." Denkbar sei nach wie vor aber auch der Börsengang des Unternehmens.

Wachstumschancen sieht Rodenstock vor allem in Ausland. In vielen Ländern stehe das Unternehmen gemessen am Marktanteil auf Platz drei oder vier. "Dort wollen wir guter zweiter sein", sagte der Sprecher. In Deutschland ist Rodenstock mit einem Marktanteil von zuletzt rund 30 Prozent Marktführer bei den Herstellern von Brillengläsern.

Nach einem Verlust 2001 wird das Traditionsunternehmen das laufende Jahr nach Angaben des Sprechers wieder mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen. Im vergangenen Jahr hatte Rodenstock vor allem wegen Verlusten bei der US-Tochter einen Verlust von 19 Millionen Euro gemacht. Der Konzernumsatz ging auch durch den Verkauf von Unternehmensteilen um 14 Prozent auf 422 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen beschäftigt rund 5800 Mitarbeiter.

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