Archiv
Kein zweites Angebot an Spütz-Aktionäre

Der Spütz AG liegt entgegen früherer Angaben kein weiteres Übernahmeangebot neben der Offerte der britischen Risikokapitalgesellschaft New Media Spark vor. "Es gab und gibt bis heute kein Angebot einer renommierten deutschen börsennotierten Bank", teilte das Broker- und Investmenthaus am Donnerstag mit.

Reuters DÜSSELDORF. Eine anderslautende Mitteilung des mittlerweile entlassenen früheren Alleinvorstands Bernhard Freytag vor einer Woche sei nicht zutreffend und mit dem Aufsichtsrat nicht abgestimmt gewesen. Freytag hatte das Übernahmeangebot von New Media Spark zum Preis von 8,50 Euro je Aktie abgelehnt und ein besseres Angebot einer Bank angekündigt.

Der Kurs des im SDax notierten Wertpapierhändlers Spütz gab am Donnerstagvormittag um über ein Prozent auf 8,15 Euro nach.

Früheren Angaben zufolge hält Spark bereits 42 Prozent der Spütz-Anteile und hat feste Optionen, die den Anteil auf über 50 Prozent bringen dürften. Neue Zahlen zu den Anteilen an der Spütz AG wolle Spark erst bei der außerordentlichen Hauptversammlung von Spütz am 22. Oktober nennen, sagte eine Sprecherin. Der Aufsichtsrat der Spütz AG hatte Freytag vor einer Woche "aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung" von seinem Amt entbunden, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Am Montag war der 57-jährige Werner Moll zum Vorstand bestellt worden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%