Keine Aktie im Nemax 50 im Plus
Wachstumswerte verbuchen deutliche Verluste

Die Aktien am Frankfurter Neuen Markt haben am Mittwoch unter der schlechten Stimmung an der Nasdaq gelitten. Der Nemax 50 büßte bis zum Schluss 5,73 Prozent ein.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien am Frankfurter Neuen Markt haben am Mittwoch unter der schlechten Stimmung der US-amerikanischen Computerbörse Nasdaq gelitten. Der Nemax 50 verlor bis zum Ertönen der Schlussglocke um 5,73 Prozent auf 1 704 Punkte. Der alle Aktien umfassende Nemax All Share sank um 4,10 Prozent auf 1 760 Stellen.

"Die Unternehmenszahlen interessieren nicht mehr, Gewinnprognosen werden reihenweise zurückgenommen, es gibt eine Herabstufung nach der anderen - die Grundstimmung ist einfach negativ", sagte ein Frankfurter Händler: "Die schlechten Vorgaben aus Übersee schwappen auch nach Frankfurt."



Die größten Kursverluste verbuchten am Mittwoch die Aktien von Highlight Communications. Sie fielen zum Ende des Handelstages um 12,38 Prozent auf 7,15 Euro. Keine im Nemax 50 notierte Aktie konnte mit Gewinnen aus dem Handelstag gehen. Die geringsten Verluste verbuchten die Papiere der Heyde AG. Sie verloren 0,97 Prozent auf 3,07 Euro.



Die Aktien von T-Online haben am Tag der Hauptversammlung bei dünnen Umsätzen an Wert verloren. Das Papier gab um 2,28 Prozent auf 11,99 Euro nach. "Am Aktienmarkt herrschen berechtigte Zweifel an der Strategie von T-Online", sagte ein Frankfurter Händler. Auch die Prognose, den Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bis zum Jahr 2003 in ein ausgeglichenes Ergebnis zu verwandeln, nähmen die Anleger mit Vorsicht auf.



Der Filmrechtehändler EM.TV kann nicht von den Plänen zum Verkauf seiner Beteiligung an der Jim-Henson-Companie profitieren. Seine Aktien sanken um 9,82 Prozent auf 3,03 Euro.



Die Anteilsscheine der luxemburgischen Carrier 1 hatten offenbar grundlos lange Zeit die Verliererliste im Nemax 50 angeführt, bevor sie durch noch größere Verluste anderer Aktien übertrumpft wurden. Die Papiere des breit aufgestellten Internet- und Sprachdienstleisters gaben letztlich um 10,52 Prozent auf 5,70 Euro nach.

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